Schulprogramm der Marienschule Heiden

  

 „Das von allen Beteiligten gestaltete Schulprogramm repräsentiert das grundlegende Konzept der pädagogischen Zielvorstellungen und der Entwicklungsplanung einer Schule. In ihm legt jede Schule auf der Grundlage ihres Bildungs- und Erziehungs-auftrags sowie der Richtlinien und Lehrpläne die besonderen Ziele und Schwer-punkte ihrer pädagogischen Arbeit fest. Einbezogen werden die spezifischen Voraus-setzungen der Schülerschaft, die Gegebenheiten der Schule und ihres regionalen Umfeldes. Das Schulprogramm bestimmt zugleich die Ziele und Handlungskonzepte für die Weiterentwicklung ihrer Arbeit.“

 Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008

 

 siehe Anhang: Übersicht über die Schulentwicklungsarbeit in den letzten zwei Jahren


 

Inhaltsverzeichnis

1. Unsere Schule

1.1    Die Marienschule Heiden

1.2    Das Kollegium

1.3    Betreuung

2. Das ist uns besonders wichtig

2.1    Pädagogische Leitziele

2.2    Erziehungskonzept

2.3    Schule gemeinsam gestalten

3. So kommen Kinder bei uns an

3.1    Schuleingangsphase

3.2    Zusammenarbeit mit den Kindergärten

3.3    Die Schule kennen lernen

3.4    Der Einschulungstag

4. So lernen Kinder in der Marienschule

4.1    Gemeinsamer Unterricht

4.2    Aufgaben, Ziele und Methoden der Unterrichtsfächer

4.3    Individuelles Lernen

4.4    Leistungserziehung und Leistungsbeurteilung

5. Schulleben

5.1    Tagesablauf

5.2    Aktivitäten und Veranstaltungen

5.3    Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern


 

1. Unsere Schule

 

1.1 Die Marienschule Heiden

 

Die Marienschule Heiden ist eine katholische Grundschule und die einzige Grundschule der Gemeinde Heiden. Zurzeit ist die Schule drei- bis vierzügig und wird von 345 Kindern in 14 Klassen besucht. Etwa ein Viertel der Kinder kommt aus umliegenden Bauernschaften und fährt mit dem Schulbus zur Schule.

Die Mehrzahl der Kinder gehört dem katholischen Bekenntnis an, etwa 10 Prozent der Kinder unserer Schule sind protestantischen Glaubens.

Auch Kinder anderer Bekenntnisse oder ohne religiöses Bekenntnis besuchen unsere Schule.

Der Standort der Marienschule ist seit dem Jahr 1974 an der Lembecker Straße 18.

 

 

 

Folgende Räume stehen für die pädagogische Arbeit zur Verfügung:

  • 14 Klassenräume
  • 3 Förderräume
  • 1 Computerraum
  • 1 Musikraum
  • 1 Kunstraum
  • 1 Religionsraum
  • 1 Schülerbücherei
  • 1 Lehrmittelraum

In der ersten Etage werden 5 Räume von der Übermittagbetreuung und der Offenen Ganztagsschule genutzt.

Für den Sportunterricht stehen eine Sport- und eine Schwimmhalle auf dem Schulgelände zur Verfügung. Außerdem können wir die Westmünsterlandhalle und den Sportplatz für den Sportunterricht nutzen

 

1.2 Das Kollegium

Wichtig ist uns in unserer gemeinsamen Arbeit die Kollegialität.

Wir gehen offen miteinander um, unterstützen uns gegenseitig und beraten uns. Wir fühlen uns verantwortlich für unsere Angelegenheiten und mitverantwortlich für die unserer Kolleg/innen.

Zurzeit arbeiten folgende Kolleginnen und Kollegen an der Marienschule:

 

Schulleiterin:                       Birgit Möllers

Stellvertreterin:                    Beatrix Overmann

Kollegium:                            Elisabeth Bertram, Susanne Endraß (Sonderschul-lehrerin), Lea Epping (Vertretungslehrerin), Wiebke Just (Sonderschullehrerin), Verena Kollenberg, Birgit Kempkes, Ruth Kirsch-Wansing, Annegret Klümper, Susanne Kox, Ursula Kuhn, Astrid Michels, Helmut Schwarze, Anne Strothmann, Katja Theile, Kristin Tork, Gabriele Walter, Franziska Wiesmann (LAA), Edeltraud Willing, Marlies Wissing

Offene Ganztagsschule:   Jutta Wedershoven, Ulrike Sommerfeld

Übermittagbetreuung:        Carola Stöbel, Martina Rotthoff

Sekretariat:                           Lydia Lessow

Hausmeister:                                  Martin Derijck

 

Ø  Teamarbeit in Stufenkonferenzen

Die Lehrpersonen der Jahrgangsstufen 1 bis 4 bilden in den einzelnen Jahr-gangsstufen jeweils eine Stufenkonferenz. Diese tagt in regelmäßigen zeitlichen Abständen. Sie planen Unterrichtsvorhaben, arbeiten an pädagogischen Schwer-punkten, tauschen sich aus und beraten sich gegenseitig. Zu Beginn eines neuen Schuljahres beauftragen sie eines der Mitglieder mit dem Stufenvorsitz.

Der/die Stufenvorsitzende hat die Aufgabe, die Kolleg/innen der Jahrgangsstufe über wichtige schulische Sachverhalte und Absprachen zu informieren. Er/Sie ist Ansprechpartner/in für die Schulleitung und steht in engem Kontakt zu ihr. Außerdem legt er/sie in Absprache mit den Kolleg/innen die Termine für die Stufenkonferenzen fest. Über die Häufigkeit dieser Treffen wird in der einzelnen Jahrgangsstufe entschieden.

Die Namen der Stufenvorsitzenden werden zu Beginn des Schuljahres der Schulleitung mitgeteilt und im Lehrerzimmer ausgehängt.

 

Ø  Unterricht weiter entwickeln in Fachkonferenzen

Für jedes an der Grundschule unterrichtete Unterrichtsfach sind Fachkonferenzen eingerichtet. Jede Lehrperson ist Mitglied in mindestens zwei Fachkonferenzen. Für jede Konferenz gibt es eine/n Vorsitzende/n, der/die für die Terminsetzung und die inhaltliche Arbeit verantwortlich ist. Die Fachkonferenzen setzen sich zusammen, um über inhaltliche oder methodische Fragen des jeweiligen Faches in Austausch zu kommen und bringen Informationen oder gewünschte Änderungen in die Lehrer-konferenz ein. Im Jahr 2009/2010 haben sich die Fachkonferenzen beispielsweise intensiv mit den Methoden der einzelnen Fächer auseinander gesetzt, im Schuljahr 2010/2011 mit den Aufgaben und Zielen der Fächer.

 

Ø  Fortbildung

Das Kollegium hat festgelegt, dass pro Schuljahr kollegiumsintern ein bis zwei pädagogische Fortbildungsveranstaltungen stattfinden.

Die Schwerpunkte dieser Fortbildungen werden am Schuljahresanfang im Kollegium gemeinsam festgelegt und im Fortbildungsplan festgeschrieben.

Es werden maximal zwei Schwerpunkte parallel bearbeitet, um sich diesen intensiv und grundlegend widmen zu können.

Darüber hinaus gehört der Besuch von Fortbildungsveranstaltungen zu den Aufgaben eines jeden Kollegiumsmitgliedes.  siehe Anhang 1a: Fortbildungsplan

 

Ø  Ausbildung

Die Marienschule ist kontinuierlich Ausbildungsschule für zwei bis drei Lehramtsanwärterinnen. Die Ausbildung wird von der Ausbildungskoordinatorin organisiert und ist Aufgabe aller Mitglieder des Kollegiums.

 „Grundlagen zur Ausbildung an der Marienschule“ (Ordner im Lehrerzimmer)

Ø  Beratung

Die Aufgabe der Beratung durch die Grundschule ist rechtlich geregelt. Die Beratungstätigkeit gehört danach grundsätzlich ebenso wie Unterrichten, Erziehen, Beurteilen, Organisieren und Verwalten sowie das Innovieren und Evaluieren zu den Aufgaben aller Lehrerinnen und Lehrer. Sie umfasst sowohl die Beratung von Schülerinnen und Schülern als auch die Beratung von Erziehungsberechtigten.

Beratung in der Grundschule hat sowohl im Hinblick auf den schulischen Werdegang eines Kindes in der Grundschulzeit als auch im Hinblick auf die weitere Schul-laufbahn des Kindes einen hohen Stellenwert. Besonders wichtig wird sie auch beim Auftreten von Lernschwierigkeiten und Verhaltensauffälligkeiten. Drei Kolleginnen der Marienschule haben die Fortbildung zur Beratungslehrerin besucht und nehmen diese Aufgabe mit unterschiedlichen Schwerpunkten wahr.

 siehe Anhang 1b: Beratungskonzept

 

Ø  Hospitationen

Nach individueller Absprache sind gegenseitige Unterrichtsbesuche möglich. Sie dienen der gegenseitigen Beratung und Unterstützung. Die Schulleiterin hospitiert nach Absprache im Unterricht.

Außerdem finden gegenseitige Hospitationen zwischen der Marienschule und einigen weiterführenden Schulen sowie den Kindertageseinrichtungen statt.

 

Ø  Steuergruppe

Die oben genannten Formen der Zusammenarbeit sind getragen von dem Ziel, Schule und Unterricht kindgerecht, motivierend und fachlich anspruchsvoll zu gestalten. Um Prozesse gezielt und nachhaltig umzusetzen, gibt es die Steuer-gruppe, die sich in regelmäßigen Abständen mit der Schulleitung zu Planungs-gesprächen trifft. Aus jeder Jahrgangsstufe nimmt eine Lehrperson an der Steuer-gruppe teil, eine Sonderschullehrerin gehört ebenfalls dazu.

 

Ø  Aufgabenverteilung

Innerhalb des Kollegiums und der Schulleitung werden zu Beginn des Schuljahres die Aufgaben verteilt und im Geschäftsverteilungsplan festgeschrieben.

 siehe Anhang 1c: Geschäftsverteilungsplan der Marienschule

 

1.3 Betreuung

Seit dem Schuljahr 2007/08 ist die Marienschule „Offene Ganztagsschule“ (OGS).

Kinder, die in der OGS angemeldet sind, können nach dem Unterricht gemeinsam zu Mittag essen und dann an Betreuungs-und Bildungsangeboten bis 16.30 Uhr teilnehmen.

Das Angebot der „Übermittagbetreuung“ (ÜMI, Schule von 8 bis 13 Uhr) endet um 13.20 Uhr. Die Organisation beider Angebote liegt in Trägerschaft der Caritas.

Es ist uns wichtig, mit den Kolleginnen der ÜMI und der OGS in einem offenen kollegialen Austausch zu stehen und die Marienschule als eine Einrichtung mit Vormittags-und Nachmittagsbereich zu sehen.

 siehe Anhang 1d: Konzept „Offene Ganztagsschule“

2. Das ist uns besonders wichtig

 

2.1 Pädagogische Leitziele

 

„Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zu sozialem Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“

(§ 7 der Landesverfassung NRW/Richtlinien f. d. Land NRW 1985)

  1. Wir wollen unsere Schülerinnen und Schüler befähigen, in der Gruppe zu leben und zu lernen.
  2. Wir fördern und fordern unsere Schülerinnen und Schüler.
  3. Wir verfolgen ein Unterrichtskonzept, das individuelles Lernen mit Kopf, Herz und Hand ermöglicht.
  4. Wir bemühen uns im Kollegium um ein offenes Gespräch, getragen von einer positiven Einstellung zueinander.
  5. Wir pflegen und fördern die Zusammenarbeit in der Schulgemeinde, besonders den Dialog mit den Eltern.

In diesen pädagogischen Leitzielen, die sich das Kollegium der Marienschule gesteckt hat, wird deutlich, dass uns eine Haltung wichtig ist, die das Kind in seiner ganzen Persönlichkeit in den Blick nimmt.

Ein Kind…

·     will körperlich und geistig wachsen und sich entwickeln,

·     will lernen und seine Leistungen zeigen können,

·     will Freunde finden und soziale Kompetenzen erwerben,

·     interessiert sich für seine Gefühle und lernt, damit umzugehen,

·     interessiert sich für alles, was seinem Leben Sinn und Orientierung gibt.

Kinder sollen in unserer Schule erfahren, dass sie in allen diesen Entwicklungs-bereichen gesehen und unterstützt werden. So können sie in der Marienschule Schlüsselqualifikationen erwerben, die sie für ein Leben in einer offenen und demokratischen Gesellschaft brauchen.

2.2 Erziehungskonzept

 

In den Richtlinien und Lehrplänen NRW sind die Schwerpunkte schulischer Arbeit im Hinblick auf erziehenden Unterricht beschrieben und festgelegt.

 

Ø  Erziehender Unterricht

„Die Arbeit in der Schule zielt im Sinne eines erziehenden Unterrichtes darauf ab, die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen, die Welt zunehmend eigenständig zu erschließen, tragfähige Wertvorstellungen im Sinne der demokratischen Grund-ordnung zu gewinnen und dadurch Urteils- und Handlungsfähigkeit zu entwickeln.

Damit verbunden ist die Aufgabe der Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler zu solidarischem Handeln in sozialer Verantwortung, zu Toleranz und Achtung der Menschenrechte, zu einem friedlichen Miteinander in der Einen Welt sowie zur Achtung vor der Natur und Umwelt zu erziehen. Mädchen und Jungen müssen sich darum angenommen fühlen und sich als Persönlichkeiten entfalten können.

Durch fachliches und fächerübergreifendes Lernen werden Schlüsselqualifikationen als grundlegende Kompetenzen und Einstellungen angebahnt, die den Schülerinnen und Schülern die individuelle Gestaltung ihres Lebens und selbstständiges, lebensbegleitendes Lernen dauerhaft ermöglichen.

Solche Schlüsselqualifikationen, die sich aus dem Zusammenspiel von fachlichen, sozialen und personalen Kompetenzen ergeben und schon in der Grundschule angebahnt werden, sind ein wesentlicher Bestandteil einer Erziehung zur Mündigkeit in einer offenen und pluralen Gesellschaft.

Hierzu gehören Leistungsbereitschaft, Zuverlässigkeit und Sorgfalt, Selbstständigkeit und Kreativität ebenso wie Verantwortungs- und Hilfsbereitschaft, Konfliktfähigkeit, Kooperationsfähigkeit sowie Respekt vor den Mitmenschen.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008)

 

Um die hier genannten Schlüsselqualifikationen anzubahnen und zu fördern, hat das Kollegium der Marienschule feste Absprachen getroffen.

 

 siehe Anhang 2a: Erziehungskonzept

 siehe Anhang 2b: Absprachen zur Förderung der sozialen Kompetenzen und zur Gewalt- prävention

 siehe Anhang 2c: Schulordnung

 

 

 

 

 

2.3 Schule gemeinsam gestalten

 

Wir sind davon überzeugt, dass eine vertrauensvolle Zusammenarbeit aller Beteiligten die Grundlage für erfolgreiches Lernen in der Schule bietet. Wenn Kinder, Eltern und Lehrpersonen gut miteinander im Gespräch sind, wird die Grundschulzeit eine gute Zeit für die Kinder und Schule kann gemeinsam weiterentwickelt werden.

Zusammenarbeit wird in der Marienschule groß geschrieben:

  • In den Jahrgangsstufenkonferenzen und in den Fachkonferenzen wird Unterricht gemeinsam geplant, Kolleginnen und Kollegen beraten sich gegen-seitig, auch im Rahmen kollegialer Fallberatung.
  • In den Mitwirkungsgremien findet engagierte und aktive gemeinsame Arbeit und ein offener Austausch zwischen Eltern und Lehrpersonen statt.
  • Zu besonderen Projekten (z.B.: „Wir lernen gemeinsam“, „Gesund und fit“, Neugestaltung des Schulhofs) bilden sich Projektgruppen oder Arbeitskreise, in denen Eltern und Lehrpersonen zusammen arbeiten.
  • Zum Schuljahr 2011/12 startet das Projekt „Klasse 2000“.
  • Kinder finden ihre Interessen vertreten durch den Kinderrat, der sich aus 13 Kindern zusammensetzt. Ein Kind aus jeder Klasse wird gewählt und nimmt an den 14-tägig stattfindenden Sitzungen teil. Alle Belange der Kinder können hier über die Vertretungen eingebracht werden.
  • Wir sind in intensivem Kontakt zu außerschulischen Partnern, die unsere schulische Arbeit unterstützen: insbesondere zu den freien und öffentlichen Trägern der Jugendhilfe, der Schulberatungsstelle, der Erziehungsberatungs-stelle der Caritas und den Kirchengemeinden (z.B. über das Projekt „Carlo“).

             siehe Anhang 2d: Projektbeschreibung „Carlo“

Zu Beginn des Schuljahres 2007/08 hat eine Gruppe Eltern und Lehrerinnen gemeinsam Erziehungsvereinbarungen formuliert. Diese sind beschrieben in der Broschüre „Wir lernen gemeinsam“ und definieren die Zusammenarbeit in der Schule. Diese Zusammenarbeit wurde im Jahr 2009 intern evaluiert.

 siehe Anhang 2e: Interne Evaluation 2009

 

Ø  Schulmitwirkung

Vorsitzende der Schulpflegschaft: Frau Laumann

Stellvertretende Vorsitzende:         Frau Koppelle

 

 

Ø  Mitarbeit von Eltern im Unterricht

Es ist selbstverständlich in der Marienschule Eltern um Mithilfe zu bitten. Die Mitarbeit von Eltern ist für uns wertvoll und unterstützt unsere Arbeit.

Eltern unterstützen uns z.B.:

  • bei der Betreuung von Lesegruppen,
  • im Kunstunterricht,
  • beim Schwimmunterricht im 1. Jahrgang,
  • bei der Durchführung des Spiel- und Sportfestes,
  • bei einzelnen Themen des Sachunterrichtes,
  • bei der Durchführung der Radfahrprüfung,
  • bei der Vorbereitung und Durchführung von Schulfesten,
  • bei der Planung und Durchführung von Projekten,
  • bei Klassenfahrten.

Die Mitarbeit findet in enger Absprache mit den Lehrpersonen statt.

 

Ø  Unterrichtsbesuche

Eltern können und sollten sich in allen Jahrgangsstufen mit Unterrichts- und Arbeitsformen unserer Schule durch Einsicht in den Unterricht vertraut machen.

Unterrichtsbesuche finden nach vorheriger Terminabsprache mit den jeweiligen Lehrpersonen statt. Mehr als zwei Gäste sollten nicht gleichzeitig hospitieren, um einen möglichst normalen Unterrichtsablauf zu gewährleisten.

 

Ø  Förderverein

Seit 1993 gibt es an der Marienschule einen Förderverein. Dieser sieht es als seine Aufgabe an, die pädagogische Arbeit der Schule zu unterstützen. Der Förderverein bietet Elternveranstaltungen zu pädagogisch wichtigen Themen an, unterstützt die Schule durch Anschaffungen (z.B. Musikinstrumente, technische Geräte, Pinn-wände...) und durch finanzielle Beiträge bei Veranstaltungen für die Kinder (z.B. Theateraufführungen).

Der Mitgliedsbeitrag beträgt mindestens 10 Euro im Jahr. Anmeldeformulare erhält man über die Schule oder beim Vorstand des Fördervereins.

Vorsitzende:                         Frau Cordula Bernsmann

Stellvertreterin:        Frau Astrid Brinkmann

Kontaktpersonen zwischen Schule und Förderverein:

                                   Elisabeth Bertram (Kollegium)

                                   Beatrix Overmann (Schulleitung)

 


 

3. So kommen Kinder bei uns an

 

3.1 Schuleingangsphase

 

Mit der Einschulung in die Grundschule besuchen alle Kinder die Schul-eingangsphase. „Aufgabe der Lehrkräfte in dieser Phase ist es, alle Kinder auf der Basis des festgestellten Lernstandes individuell zu fördern und damit die Voraussetzung für ein erfolgreiches Weiterlernen zu schaffen.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Sowohl unter dieser Voraussetzung als auch durch die veränderten Bedingungen, die sich aus der Einrichtung des Kompetenzzentrums ergeben, hat sich das Kollegium der Marienschule in den letzten zwei Jahren mit der Schuleingangsphase intensiv auseinander gesetzt.

Welche Ziele haben wir uns gesetzt?

·         Die Kinder kommen schnell und gut in der Schule an.

·         Die Schule knüpft an die Vorerfahrungen der Kinder an.

·         Alle Kinder können zeigen, was sie können und Neues erfahren.

·      Kinder können gemeinsam mit anderen Kindern ihrem Tempo entsprechend lernen.

·      Kinder bekommen Zuwendung und Zeit. Sie werden in ihrem Lernen von der Lehrerin wahrgenommen

·         Alle Kinder lernen erfolgreich.

·      Eltern sind Erziehungspartner, die ihre Kinder beim Lernen unterstützen. Eltern und Lehrer arbeiten vertrauensvoll zusammen.

Für diese Ziele haben wir im Schuljahr 2009/10 Indikatoren und Maßnahmen fest-gelegt. Ein erster Schritt war die Einführung eines Lernstudios, das erprobt und dessen Erfolg im Mai 2011 evaluiert wurde.

Ein weiterer Schritt war die gemeinsame pädagogische Konferenz mit den Kollegin-nen der Heidener Tageseinrichtungen. Weiterreichende und gezielte gegenseitige Hospitationen sind ein Ergebnis dieser Tagung.

Das Thema wird uns auch in den nächsten Jahren weiter beschäftigen. Nächste Entwicklungsschwerpunkte werden sein:

·       Wie gestalten wir die Lernzeit für die Kinder, die drei Jahre in der Schuleingangsphase verweilen?

·       Wie können wir Bedingungen für individuelles Lernen noch deutlicher umsetzen?

 siehe Anhang 3a: Evaluation der Schuleingangsphase

 

In welchen Schritten vollzieht sich der Weg der Schulanfänger in die Marienschule?

Im Oktober des Vorjahres werden die Eltern der Kinder, die im kommenden Jahr schulpflichtig werden, zu einem Informationsabend eingeladen. Hier geht es zunächst um allgemeine Informationen über die Marienschule und über den Ablauf der Schulanmeldung.

Es wird hier bereits deutlich gemacht, dass uns von Anfang an das Gespräch mit den Eltern wichtig ist, ebenso wie die Möglichkeit, uns mit den Erzieherinnen in den Kindertageseinrichtungen zu beraten und die Kinder dort zu beobachten.

Die Kinder werden intensiv beobachtet im Hinblick auf die Bereiche:

  • Emotionale Entwicklung
  • Soziale Entwicklung
  • Körperliche Entwicklung
  • Geistige Entwicklung

Wenn sich aus dem Anmeldeverfahren Fragen ergeben, kommen wir, mit Einver-ständnis der Eltern, intensiv mit den Erzieherinnen ins Gespräch, um gegebenenfalls diagnostische Verfahren und Fördermaßnahmen frühzeitig zu planen.

 

3.2 Zusammenarbeit mit den Kindertageseinrichtungen

 

Wir arbeiten eng mit den Heidener Kindertageseinrichtungen zusammen, um den Übergang vom Kindergarten zur Schule möglichst fließend zu gestalten: Das Lernen geht in einer neuen Umgebung weiter.

Die gute Kommunikation und die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Kindertageseinrichtungen in Heiden sind uns wichtig. Wir möchten dadurch den Kindern einen möglichst reibungslosen Übergang ermöglichen.

Wir pflegen daher das gemeinsame Gespräch und regelmäßige Treffen. Diese fanden bisher vorwiegend auf Leitungsebene statt. Nach der gemeinsamen pädagogischen Konferenz im März 2011 zeichnet sich eine breitere Ebene der Zusammenarbeit ab.

Dies steht auch in Zusammenhang mit unserer intensiven Arbeit am Konzept zur Schuleingangsphase. Dieses überarbeiten wir im Hinblick auf das Ziel, der Verschiedenheit der Kinder besser zu begegnen.

Gemeinsame Ziele, die wir mit den Kindertageseinrichtungen zum Thema „Schulfähigkeit“ formuliert haben und vor allem gemeinsame Aktivitäten helfen dabei:

·         Gemeinsame Elternabende, z.B. zu Beginn der Sprachstandsfeststellung

·         Gemeinsame Projekte

·         Regelmäßiger kollegialer Austausch

·         Vorlesetag im Herbst

·         Schnuppertag in der Schule

·         Gemeinsame pädagogische Konferenzen

 siehe Anhang 3b: Orientierungshilfe für die Eltern der Schulanfänger

 

3.3 Die Schule kennen lernen

 

Zum ersten Mal werden die zukünftigen Schulanfänger im November zum „Vorlesetag“ in die Schule eingeladen. Die Einschulungskinder gehen in die vierten Klassen. Dort wird ihnen in kleinen Gruppen von den “Großen” vorgelesen.

Im Mai ist dann der “Schnuppertag”. An diesem Tag werden die Kinder mit ihren Eltern eingeladen, sich die Schule anzusehen. Alle Klassentüren sind geöffnet, und überall kann man beim Lernen zusehen oder mitmachen.

 

3.4 Der Einschulungstag

 

Die zukünftigen Klassenlehrer/innen laden die Eltern vor den Ferien zu einem Infoabend ein und informieren sie über alle Dinge, die mit den ersten Schulwochen zusammenhängen, auch über den Einschulungstag. Dieser beginnt mit einem ökumenischen Gottesdienst in der St. Georgskirche.

Anschließend werden alle “Neuen” auf dem Schulhof von der ganzen Schulgemeinde empfangen: Durch ein Spalier ziehen die Schulanfänger mit ihren Eltern auf den Schulhof. Dort findet jedes Kind seine Klassenlehrerin oder seinen Klassenlehrer und geht für eine Unterrichtsstunde mit ihr/ihm in den Klassenraum. Im Café in der Eingangshalle, das der Förderverein der Marienschule für diesen Tag einrichtet, können die Eltern sich in dieser Zeit stärken und noch anstehende Fragen zur Einschulung mit der Schulleiterin abklären.

Am nächsten Tag lernen die Erstklässler dann ihre Paten kennen, Kinder des vierten Schuljahres, die ihre Ansprechpartner sein werden. Die vierten Klassen bereiten eine kleine Feier für ihre Patenklassen vor und kümmern sich in den ersten Wochen in den großen Pausen um ihre „kleinen Patenkinder“.


 

4. So lernen Kinder in der Marienschule

 

4.1 Gemeinsamer Unterricht

 

In der Marienschule besteht seit 1997 die Möglichkeit des integrativen Unterrichts. Dieser Gemeinsame Unterricht ermöglicht einem Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit den anderen Heidener Kindern zu lernen.

An unserer Schule lernen z.Zt. 12 Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf gemeinsam mit Kindern ohne Behinderung. Alle lernen, Rücksicht zu nehmen, zu helfen, Anderssein als Normalität zu sehen.

Von den 12 Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf haben 4 Kinder ihren Förderbedarf im Bereich Lernen, 7 Kinder im Bereich Sprache und 1 Kind im Bereich Hören und Kommunikation. Sie werden durch individuelle Differenzierung und mit speziellen Hilfen durch Grundschullehrerin und Sonderpädagogin intensiv gefördert.

Zu deren Aufgaben gehören dabei insbesondere

  • das Erstellen umfassender Diagnosen, ausgerichtet auf die ganzheitliche Förderung des einzelnen Kindes,
  • das Aufstellen individueller Förderpläne,
  • die Koordination der therapeutischen Angebote,
  • das Erstellen von Fördermaterialien,
  • das Durchführen eines eigenen Förderangebotes,
  • eine intensive Elternberatung,
  • die exemplarische Dokumentation durch Darstellung von Fallbeschreibungen/ Erfahrungsberichte,
  • die Begleitung der sonderpädagogisch geförderten Kinder in der weiterführenden Schule.

Die Förderung findet – im Klassenunterricht, in Kleingruppen und vereinzelt im Einzelunterricht – in den Bereichen Kognition, Wahrnehmung, Kommunikation, Emotion und Sozialverhalten statt. Für den Unterricht im Klassenverband erarbeitet die Sonderpädagogin mit der jeweiligen Klassenlehrerin differenzierte Aufgaben für die betreffenden Lernbereiche und stellt entsprechendes Anschauungsmaterial bereit. Sonderpädagogische Erfahrungen, Erkenntnisse, Kompetenzen und Methoden finden so Eingang in die Grundschulpädagogik und umgekehrt.

In der Schuleingangsphase werden Kinder präventiv gefördert. Kinder, deren Eltern sich bereits bei der Einschulung Sorgen machen um die Schulfähigkeit ihres Kindes, oder Kinder, die im Rahmen der Einschulungsuntersuchungen auffielen, benötigen oft besondere Förderung in ihren Basisfähigkeiten. Aus diesem Grund haben wir in der Eingangsstufe uns zustehende Förderstunden konzentriert, um hier im Team zu arbeiten oder um verstärkt Kleingruppenförderung anbieten zu können. Es sind aktuell 14 Kinder, die präventiv gefördert werden

 siehe Anhang 4a: Förderkonzept

 

4.2 Aufgaben, Ziele und Methoden der Unterrichtsfächer

 

Unterricht wird in unseren Richtlinien als der Kern der schulischen Arbeit definiert. Er dient der Entwicklung grundlegender allgemeiner und inhaltsbezogener Kom-petenzen, dem Aufbau einer Wissensbasis und der Anbahnung von Schlüsselquali-fikationen.

Die Schule eröffnet zugleich Erfahrungsräume, in denen kognitives Lernen mit praktischem, künstlerisch-kulturellem, gestalterischem, sportlichem, religiösem und sozialem Lernen verknüpft ist: „Die Kinder lernen mit Kopf, Herz und Hand.“

Der Unterricht umfasst gleichermaßen fachliches und fächerübergreifendes Lernen.

Es ist Aufgabe der Grundschule, die Fähigkeiten, Interessen und Neigungen der Kinder aufzugreifen und sie mit den Anforderungen fachlichen und fächerüber-greifenden Lernens zu verbinden (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Die folgenden Kompetenzen, die in den Richtlinien als „übergreifende Kompetenzen“ bezeichnet werden, sind Voraussetzung für die erfolgreiche Aneignung, Umsetzung und Anwendung von Kenntnissen und Fertigkeiten.

·      Wahrnehmen und Kommunizieren sind wichtige Voraussetzungen für Lernprozesse, Fragehaltungen und inhaltliche Auseinandersetzungen.

In der Marienschule wird daher besonders Wert gelegt auf die Schaffung einer ruhigen Arbeitsatmosphäre, die Aufmerksamkeit ermöglicht. Genauso wichtig ist uns die Entwicklung sprachlicher Fähigkeiten, die Voraussetzung ist für Kommunikation.

·      Analysieren und Reflektieren beschreiben als Bearbeitungsverfahren Formen einer zielgerichteten und systematischen Auseinandersetzung mit unterrichts-bezogenen Sachproblemen und Aufgabenstellungen. Hier setzen Lehrpersonen der Marienschule Unterrichtsprinzipien der Grundschulpädagogik ein, um Kinder in diesen Kompetenzen zu stärken:

Lernen setzt immer an der Erfahrungswelt der Kinder an, d.h. zunächst werden Bildungsinhalte vor dem Erfahrungshorizont der Kinder analysiert, Vermutungen werden geäußert und Sachverhalte verglichen. Dies zeigt sich alltäglich im Unterrichtsgespräch, in Eintragungen im Lerntagebuch oder im Erstellen eines Clusters zu Beginn eines neuen Unterrichtsthemas.

Neben dem Aktivieren von Vorwissen ist es ebenso üblich, neu Erlerntes zu reflektieren, mit Bekanntem zu verbinden und so die Lerninhalte miteinander zu vernetzen. Dies zeigt sich im Schulalltag in Reflexionsrunden am Ende der Unterrichtsstunde oder in Lerntagebüchern.

·      Strukturieren und Darstellen sind Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, aus der Auseinandersetzung mit einem Unterrichtsinhalt heraus Erkenntnisse, Einsichten und Ergebnisse zu formulieren und diese angemessen festzuhalten. Im Schulalltag zeigt sich diese Fähigkeit z.B. in Zusammen-fassungen am Schluss einer Unterrichtsreihe: “Das kann ich” oder auf gestalteten Lernplakaten.

·      Transferieren und Anwenden umfassen solche Kompetenzen, die in beson-derem Maße darauf abzielen, dass die Ergebnisse von Lernprozessen auch in neuen Lern- und Lebenssituationen genutzt werden.

Die Inhalte des Lernens sind daher in einem Spiralcurriculum angelegt. Die Kinder erfahren, dass Bildungsinhalte aufeinander aufbauen, wenn sie beispielsweise im Mathematikunterricht im Bereich Geometrie immer komplexer werdende Strukturen kennen lernen oder im Sachunterricht bei jeder Unterrichtsreihe feststellen, dass sie an Erlerntes anknüpfen können.

Diese Kompetenzen bei allen Kindern zu fördern, ist die besondere Herausforderung des Grundschulunterrichts. „Die Vielfalt als Chance zu sehen und sie durch eine umfassende und differenzierte Bildungs- und Erziehungsarbeit für das gemeinsame Lernen der Kinder zu nutzen“: so wird in den Richtlinien „individuelle Förderung“ definiert. Im Kapitel 3 „Individuelles Lernen“ wird erläutert, wie diese Aufgabe in der Marienschule praktisch umgesetzt wird.

Unterricht ist Leistungserziehung. Insofern orientieren sich die Kriterien zur Leistungserziehung und auch zur Leistungsbewertung an den genannten übergreifenden Kompetenzen. Dabei ist Grundschulunterricht „einem pädagogischen Leistungsverständnis verpflichtet, das Leistungsanforderungen mit individueller Förderung verbindet“ (mehr dazu im Kapitel 4.4: Leistungserziehung und Leistungs-bewertung).

Der Unterricht umfasst die Fächer Deutsch, Sachunterricht, Mathematik, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Evangelische Religionslehre und Katholische Religionslehre sowie den Förderunterricht. In den Fächern erwerben die Kinder die für das weitere Lernen grundlegenden fachbezogenen Kompetenzen in Form von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Auf den folgenden Seiten wird beschrieben, welche Schwerpunkte sich das Kollegium der Marienschule im Hinblick auf das Lernen in den einzelnen Unterrichtsfächern gesetzt hat.

Mit Blick auf das selbstständige Lernen sind immer wieder die Unterrichtsmethoden wichtig geworden. Die Lehrerkonferenz entschied sich für das Schuljahr 2008/09 für den inhaltlichen Schwerpunkt „Förderung der Methodenkompetenz“.

Es wurde unterschieden zwischen Basismethoden (alltäglichen Arbeitstechniken wie Ausschneiden, Einkleben, Aufräumen des Platzes…) und fachlichen Methoden.

Zu Beginn der Arbeit stand eine ganztägige pädagogische Konferenz zum Thema „Methodenkompetenz“, in welcher wir uns mit beiden Aspekten intensiv auseinander-setzten.

Zu den Basismethoden ging die Arbeit in den Jahrgangsstufenkonferenzen weiter. Durch diesen Prozess konnten mehr Absprachen erzielt werden.

 siehe Anhang 4b: Methodenlernen in der Marienschule und Anhang 4bb: Medienkonzept

Jede Fachkonferenz setzte sich mit den Methoden des Faches auseinander.

 siehe Anhang 4c bis 4j: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Deutsch

Das Ziel des Faches Deutsch beschreibt unser Lehrplan wie folgt: „Ziel ist es, Kinder zum bewussten Sprachhandeln zu ermutigen und damit die Freude am selbst-ständigen Umgang mit Sprache zu wecken und zu steigern. Der Deutschunterricht erweitert die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in Bezug auf die alltägliche Verständigung, das Erlernen des Lesens und Schreibens, die sprachliche Kreativität und Ausdrucksfähigkeit, das soziale und demokratische Handeln sowie in Bezug auf den reflektierenden Umgang mit Sprache und eine sinnvolle Mediennutzung. Der Deutschunterricht fördert zusammen mit dem Unterricht in den anderen Fächern die sprachlichen Fähigkeiten des einzelnen Kindes so umfassend wie möglich.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Die Schülerinnen und Schüler der Marienschule arbeiten im Fach Deutsch an differenzierten Themenplänen zu den von dem Tinto-Lehrwerk vorgegebenen Themen. Bedingt durch die oft sachunterrichtlich ausgerichteten Themen im Tinto -Lehrwerk ist ein fächerübergreifendes Arbeiten (Deutsch/Sachunterricht) möglich und wird oft praktiziert.

Die Marienschule verfügt über eine eigene Schulbücherei. In jeder Klasse wird einmal pro Woche eine sogenannte „Lesezeit“, die oft auch durch Elternhilfe begleitet wird, durchgeführt.

Termine, Inhalte und die Bewertung von Klassenarbeiten werden stufenintern abgesprochen.

 siehe Anhang 4c: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Deutsch bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

 

 

 

 

Ø  Mathematik

Der Mathematikunterricht in der Grundschule greift die frühen Alltagserfahrungen der Kinder auf, vertieft und erweitert sie und entwickelt aus ihnen grundlegende mathematische Kompetenzen. Auf diese Weise schafft er die Grundlage für „(...) die lebenslange Auseinandersetzung mit mathematischen Anforderungen des täglichen Lebens“ (vgl. Bildungsstandards Mathematik in: Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008)

Die Kinder erwerben prozessbezogene Kompetenzen (Problemlösen, Modellieren, Argumentieren, Darstellen/Kommunizieren) und inhaltsbezogene Kompetenzen (Zahlen und Operationen, Raum und Form, Größen und Messen, Daten, Häufigkeiten, Wahrscheinlichkeiten).

Für den Mathematikunterricht setzt das Kollegium der Marienschule folgende Schwerpunkte:

  • Die Kinder sollen die Möglichkeit erhalten, aktiv und entdeckend zu lernen.
  • Sie sollen auf unterschiedlichen Ebenen (problemorientiert, operativ, anwendungsbezogen) üben.
  • Sie sollen lernen, mit Fehlern konstruktiv umzugehen.
  • Sie sollen eigene Wege beim Rechnen/beim Lösen von Aufgaben nutzen und erklären.
  • Die Lehrpersonen ermöglichen eine Differenzierung über verschiedene Aufgaben, z.B. unterschiedlicher Schwierigkeitsgrad, offene Aufgabenstellungen, Lerntagebuch etc.
  • Die Kinder der Marienschule arbeiten mit dem „Zahlenbuch“ (Klett-Verlag), im ersten Schuljahr wird zurzeit ein neues Lehrwerk („Denken und Rechnen“) erprobt.

 siehe Anhang 4d: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Mathematik bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Englisch

Die Kinder lernen ab dem 2. Halbjahr des ersten Schuljahres Englisch.

„Der Englischunterricht in der Grundschule bildet die Grundlage für ein lebenslanges Fremdsprachenlernen und den Erwerb einer Mehrsprachigkeit. Der Englisch-unterricht verfolgt folgende Leitziele:

·         die Entwicklung von Interessen und Freude am Sprachenlernen und an fremden Lebenswelten

·         den Erwerb, die Erprobung und die Festigung elementarer sprachlicher Mittel des Englischen

·         die Bewältigung von einfachen Sprachhandlungssituationen in englischer Sprache

·         den Erwerb von Lern- und Arbeitstechniken sowie wirkungsvollen Strategien des Sprachenlernens.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Die Kinder sollen „in ein Sprachbad eintauchen“, dabei Verstehenshilfen nutzen, Höraufgaben bewältigen, wie z.B. englische Geschichten, Lieder und Hörtexte von CD hören und verstehen, sowie englische Bilderbücher und DVDs kennen lernen. Sie lernen an Gesprächen teilzunehmen, lernen Lieder und Reime kennen, spielen Rollenspiele. Sie lesen einfache Sätze und kurze Texte, schreiben einzelne Wörter nach Vorlage ab, bauen einen Wortschatz auf und können ihr selbstgestaltetes Bildwörterbuch als Nachschlagewerk nutzen.

In der Marienschule arbeiten die Kinder mit dem Lehrwerk „Discovery“ und lernen eine Reihe von englischen Bilderbüchern kennen.

 siehe Anhang 4e: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Englisch bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Sachunterricht

„Aufgabe des Sachunterrichts ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Entwicklung von Kompetenzen zu unterstützen, die sie benötigen, um sich in ihrer Lebenswelt zurechtzufinden, sie zu erschließen, sie zu verstehen und sie verant-wortungsbewusst mit zu gestalten.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Der Sachunterricht in der Grundschule fächert sich auf in die Bereiche:

·      Natur und Leben

·      Technik und Arbeitswelt

·      Raum, Umwelt und Gemeinschaft

·      Zeit und Kultur

Die Kinder erwerben Grundlagen in Methoden, die für die Erschließung ihrer Lebenswelt und für ihr weiteres Lernen bedeutsam sind: Sie lernen das Beobachten, das Experimentieren und Konstruieren, das Sammeln und Ordnen. Sie lernen, Fragen zu stellen und sich Informationen zu beschaffen.

Der Unterricht in der Marienschule orientiert sich an folgenden Lehrwerken: „Tinto“, „Bausteine“, „Kunterbunt“ oder „Pusteblume“. Außerdem wird der Unterricht anschaulich und handlungsorientiert gestaltet durch den Einsatz der „Brückenkiste“ der „Luft- und Wasserkisten“ aus dem Spectra-Verlag sowie verschiedenen Werk-stätten, die in der Schule vorhanden sind.

Außerschulische Lernorte spielen ebenso eine große Rolle im Sachunterricht der Marienschule. Es gibt Walderkundungen mit Waldpädagogen, außerdem werden das Biotop, die Teufelsteine, der Markt, die Bücherei, das Rathaus, die Feuerwehr und ein Schäfer im Laufe der Grundschulzeit besucht. Die Sicherheit im Straßenverkehr wird in Kooperation mit der örtlichen Polizei sowie durch Wettbewerbe (Könner auf zwei Rädern, Radfahrprüfung) trainiert.

 siehe Anhang 4f: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Sachunterricht bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

Ø  Katholische Religionslehre

Der katholische Religionsunterricht in der Grundschule „soll zu verantwortlichem Denken und Verhalten im Hinblick auf Religion und Glaube befähigen.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008). Von daher hat er die Aufgabe, strukturiertes und lebensbedeutsames Grundwissen über den Glauben der Kirche zu vermitteln, mit Formen gelebten Glaubens vertraut zu machen und die religiöse Dialog- und Urteilsfähigkeit zu entwickeln und zu fördern.

Aufgabe des Religionsunterrichts ist es, die Kinder zu befähigen, die Welt und das Leben sensibel wahrzunehmen, zu bestaunen, zu befragen und zu deuten.

In den vier Grundschuljahren lernen die Kinder, religiöse Inhalte mit allen Sinnen zu erfahren, erleben eine Hinführung zur Stille, lernen wichtige Symbole kennen, das Erzählen (eine Grundform der jüdisch-christlichen Tradition) und das fragende nachdenkliche Gespräch (Fragen nach dem Sinn des Lebens, nach Herkunft und Zukunft des Menschen und nach Gott). Der Religionsraum wurde nach didaktischen Gesichtspunkten eingerichtet. Die Marienschule hat als Bekenntnisschule deutliche Schwerpunkte gesetzt, die sich auf das Leben christlicher Werte und christlicher Feiern im Jahreslauf beziehen (siehe Kapitel 5: Schulleben).

Die Partnerschaft mit einer Gemeinde in Uganda ist präsent im Religionsunterricht, in der Beteiligung am Basar der Pfarrgemeinde und durch regelmäßige Besuche des Eine-Welt-Ausschusses in der Marienschule. Mit dem Haus St. Josef gibt es eine Partnerschaft, die sich in Treffen zum gemeinsamen Singen zeigt und in gemeinsamen Feiern (St. Martin und Erntedank). Zu Fronleichnam werden in der Schule Blumen zum Schmücken des Altars an der Kirche gesammelt. Die Kommunionkinder der 3. Schuljahre werden bei der Prozession von Lehrerinnen und Lehrern der Grundschule begleitet. Regelmäßig finden Gottesdienste statt, die als Wortgottesdienste meistens ökumenisch sind.

 siehe Anhang 4g: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Katholische Religionslehre bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Evangelische Religionslehre

Das Fach Evangelische Religionslehre erschließt das Erziehungsziel „Ehrfurcht vor Gott und Achtung vor der Würde des Menschen...” nach evangelischem Verständnis.

Die Kinder lernen im evangelischen Religionsunterricht grundlegende Kenntnisse über Inhalt und Auslegung elementarer biblischer Texte. Sie lernen im Laufe ihrer Grundschulzeit grundlegende Methoden kennen: Gemeinschaft fördernde und religiöse Rituale, Stille-Übungen/Fantasiereisen, erzählen biblischer Geschichten, das Führen von Gesprächen, Arbeit mit musisch-ästhetischen Anschauungs-und Ausdrucksmitteln.

Es werden sechs Inhaltsbereiche wirksam: „Miteinander leben”, „Wir leben in Gottes Schöpfung”, „Gott begleitet uns auf dem Lebensweg”; „Gott sucht den Menschen – Menschen suchen Gott”, „Jesus lebt und verkündet das Himmelreich”, „Jesus Christus begegnen”.

In der Marienschule wird der Religionsunterricht in der Schuleingangsphase ökumenisch erteilt. Die Marienschule hat als Bekenntnisschule deutliche Schwer-punkte gesetzt, die sich auf das Leben christlicher Werte und christlicher Feiern im Jahreslauf beziehen (siehe Kapitel 5: Schulleben).

Die Partnerschaft mit einer Gemeinde in Uganda ist präsent im Religionsunterricht, in der Beteiligung am Basar der Pfarrgemeinde und durch regelmäßige Besuche des Eine- Welt- Ausschusses in der Marienschule. Mit dem Haus St. Josef gibt es eine Partnerschaft, die sich in Treffen zum gemeinsamen Singen zeigt und in gemeinsamen Feiern (St. Martin und Erntedank).

 siehe Anhang 4h: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Evangelische Religionslehre bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Kunst

Der Kunstunterricht in der Grundschule fördert die „Freude an ästhetischen Ausdrucksformen und die Wahrnehmungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten lernen die Kinder, ihr Vor-stellungsvermögen zu entfalten. Der Kunstunterricht regt die Kinder zu Reflexionen an und ermöglicht ihnen Erfahrungen mit Materialien und Werkzeugen. Sie lernen das Sammeln, Collagieren, Experimentieren, Gestalten und Präsentieren.

Der Kunstunterricht fächert sich auf in folgende Bereiche:

·      Grafisches Gestalten

·      Textiles Gestalten

·      Gestalten mit technisch-visuellen Medien

·      Szenisches Gestalten

·      Auseinandersetzung mit Bildern und Objekten

In der Marienschule gibt es einen Kunstraum, der für die verschiedenen Aktivitäten eingerichtet wurde, und einen „Museumsgang“ (Flur Lembecker Str.) Es gibt Aus-stellungsflächen in der Eingangshalle, um die Kunstwerke der Kinder zu präsentieren.

 siehe Anhang 4i: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Kunst bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

 

 

Ø  Sport

„Mit dem Schulsport kommt die Institution Schule ihrer Verantwortung für den Aufgabenbereich Körper und Bewegung, Spiel und Sport nach.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Ziele sind die Entwicklungsförderung durch Bewegung, Spiel und Sport sowie die Erschließung einer Sportkultur.

Im Sportunterricht lernen die Kinder, ihre Wahrnehmungsfähigkeit zu verbessern und Bewegungserfahrungen zu erweitern, sie lernen, etwas zu wagen und zu verantworten. Sie lernen, ihre Leistungsfähigkeit einzuschätzen, sie können kooperieren und Wettkämpfe durchführen. Der Sportunterricht fördert das Gesund-heitsbewusstsein und die Gesundheit der Kinder.

Inhalte des Sportunterrichts sind: Körper-und Bewegungserfahrungen, Spielen. Laufen, Springen, Werfen (Leichtathletik), Schwimmen, Turnen, Tanz, Rollsport, Zweikampfsport .

Im Herbst können alle Kinder der Marienschule am Heidener Teufelslauf teilnehmen.

Die Kinder der Marienschule haben in der Regel eine Schwimmstunde in der Woche in der Schwimmhalle. Im Sommer findet auf den Sportplätzen und auf dem Gelände des Freibads das Sport-und Spielfest statt. Die Kinder des dritten und vierten Jahrgangs absolvieren hier die Bundesjugendspiele und können das Sportabzeichen erwerben.

 siehe Anhang 4j: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches Sport bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

 

Ø  Förderunterricht

Im Sinne von „Fördern und fordern“ hat der Förderunterricht die Aufgaben

·                              Lernschwierigkeiten und Lernlücken zu beheben und

·                              erweiterte Lernangebote für leistungsstarke Kinder zu machen.

Das Kollegium der Marienschule hat in den vergangenen Jahren ein eigenes Förderkonzept entwickelt.

Im Stundenplan ist Förderunterricht mit 2 Wochenstunden ausgewiesen. Soweit es die Lehrerversorgung möglich macht, sind wir in jedem Schuljahr bemüht, im Rahmen unseres Förderkonzeptes zusätzlichen Unterricht in Kleingruppen einzurichten. Dies sind in der Regel Förderstunden, die parallel zum Klassenunterricht in Kleingruppen für Kinder mit Problemen im Lesen/Rechtschreiben oder im Bereich Mathematik oder für Kinder mit besonderen Fähigkeiten in diesen Bereichen angeboten werden.

 siehe Anhang 4a: Förderkonzept

 

 

 

Ø  Vertretungsunterricht

 

Aus folgenden Gründen kann Vertretung im Unterricht, bei der Aufsicht und bei der Hausaufgabenbetreuung erforderlich werden:

  • plötzliche und kurzfristige Erkrankungen
  • längerfristige Krankheiten
  • geplante Fortbildungen
  • schulisch oder unterrichtsbedingte Abwesenheit (durch Ausflüge, Klassenfahrten etc.)
  • Abordnungen zu dienstlichen Verpflichtungen durch das Schulamt
  • Beurlaubungen oder Unterrichtsbefreiung aus persönlichen Gründen

 

Zum Vertretungsunterricht gibt es verbindliche Absprachen.

 siehe Anhang 4m: Vertretungskonzept

 

 

 

 

 

 

 

 

4.3 Individuelles Lernen

 

Unsere Richtlinien und Lehrpläne benennen Aufgaben und Ziele der Grundschule so: „Aufgabe der Schule ist es, diese Vielfalt als Chance zu begreifen…., jedes Kind bezogen auf seine individuellen Stärken und Schwächen durch differenzierenden Unterricht und ein anregungsreiches Schulleben nachhaltig zu fördern. Dies schließt individuelle Hilfen für Schülerinnen und Schüler mit Lernrückständen oder besonderen Problemen beim Lernen ebenso ein wie die Förderung von besonderen Begabungen und Neigungen.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).

Für die Lehrerinnen und Lehrer bedeutet diese Aufgabe,

·         die Fähigkeiten der Schüler gezielt zu beobachten,

·         über diagnostische Methoden zu verfügen,

·         passende Fördermaßnahmen zu initiieren und Lernangebote bereitzustellen

·         und ihren Erfolg zu überprüfen.

Jeder Lehrerin und jedem Lehrer unserer Schule ist in den letzten Jahren deutlich geworden, wie komplex diese Aufgabe ist!

Zu Beginn unserer Erziehungsvereinbarungen steht folgender Text:

Herr Keuner sah sich die Zeichnung seiner kleinen Nichte an. Sie stellte ein Huhn dar, das über einen Hof flog. „Warum hat dein Huhn eigentlich drei Beine?”, fragte Herr Keuner. “Hühner können doch nicht fliegen”, sagte die kleine Künstlerin, „und darum brauchte ich ein drittes Bein zum Abstoßen.”

“Ich bin froh, dass ich gefragt habe”, sagte Herr Keuner.“ (B. Brecht)

Was sagt uns dieser Text über das Lernen?

Er zeigt, dass Kinder ihre Umwelt anders wahrnehmen als Erwachsene. Kinder fühlen anders, haben andere Ideen, stellen Zusammenhänge anders her als Erwachsene. Bei vielen Lernprozessen können wir ihnen helfen – bei vielen aber auch nicht!

Wir gehen davon aus, dass Kinder sensible Begleiter bei ihren Lernprozessen brauchen.

Herr Keuner sagt, als er die Bedeutung des dritten Hühnerbeins erfährt:„Ich bin froh, dass ich gefragt habe.“ Neugierig zu sein auf die Welt der Kinder ist das, was unsere Haltung bestimmen sollte. So bringen wir den Kindern Respekt entgegen und vertrauen auf ihre Fähigkeiten als selbstständige und kooperationsfähige Lerner: Kinder lernen gut voneinander und miteinander!

Wir Lehrerinnen und Lehrer wissen auch, dass Kinder Strukturen brauchen, an denen sie sich orientieren können. Ihnen diese zu bieten gehört zu unseren Aufgaben.

So wurden drei übergeordnete Ziele für ein Konzept für individuelles Lernen formuliert:

1.    Die Kompetenzen der Kinder stehen im Vordergrund.

2.    Das Lernen soll erfolgreich sein.

3.    Das Lernen soll in klaren Strukturen stattfinden.

Um diese Ziele zu erreichen, erfordert es Absprachen für den Unterrichtsalltag:

·         Welche Rahmenbedingungen sollte die Schule bieten im Hinblick auf Räume, Ausstattung, Zeiteinteilung, Stundenplan?

·         Wie sollte die Grundausstattung der Kinder aussehen (Ordner, Hefte…)?

·         Welche Arbeitstechniken sind wichtig und wie sollten sie konkret aussehen?

·         Wann sollen die Kinder unserer Schule diese Arbeitstechniken erlernen?

·         Welche Hilfen brauchen die Kinder und wo sind Freiräume notwendig?

·         Wie vermitteln wir unser Konzept den Eltern?

Es hat sich gezeigt, welche Entlastung darin liegt, in diesen Fragen zu Einigungen und Absprachen zu kommen – nicht nur im Hinblick auf eine Kontinuität innerhalb der Schule, z.B. im Fachunterricht. Deshalb haben wir uns im Schuljahr 2008/09 in den Jahrgangsstufen intensiv mit den „Basismethoden“ beschäftigt.

Im Hinblick auf das individuelle Lernen sind wir auf dem Weg und haben uns unter immer anderen Gesichtspunkten damit beschäftigt:

·         Im Schuljahr 2006/2007 unter dem Aspekt „Erziehung“

·         Im Schuljahr 2007/08 Unterrichtsmethoden: Lernen mit an Kompetenzrastern orientierten Arbeitsplänen →Themenpläne

·         Im Schuljahr 2008/09 Methoden und Arbeitstechniken der Kinder, die das selbstständige Lernen fördern, auch kooperative Methoden

·         Im Schuljahr 2009/10: Schuleingangsphase

·         Im Schuljahr 2010/11: Schuleingangsphase

 

4.4 Leistungserziehung und Leistungsbewertung

 

Ø Kompetenzorientierung

Das Kollegium der Marienschule hat sich in den letzten Jahren unter verschiedenen Blickwinkeln mit dem kompetenzorientierten Lernen auseinander gesetzt:

  • Im Schuljahr 2007/08 beschäftigten wir uns im Rahmen einer ganztägigen pädagogischen Konferenz zum Thema: „Individuelles Lernen im Fach Mathematik“ mit dem Kompetenzbegriff. Verschiedene Unterrichtsvorhaben wurden durch den Grundgedanken, Lerninhalte mit dem Blick auf das erwünschte Ergebnis zu vermitteln, geplant. So entstand nach und nach die Idee, mit den „Themenplänen“ zu arbeiten, und zwar zunächst im Deutschunterricht.

Kompetenzraster wurden für das Fach Mathematik und das Fach Deutsch erarbeitet und sowohl als Beobachtungsbogen für die Lehrperson als auch für die Rückmeldung an Kinder und Eltern verwendet.

             siehe Anhang 4k: besondere Schwerpunkte der Unterrichtsarbeit

  • Durch die überarbeiteten Richtlinien und Lehrpläne wurden erneut die Kompetenzerwartungen in den Blick gerückt. „Dazu dient ein Unterricht, der zum Erwerb grundlegender Kompetenzen im Sinne eines sinnvoll geordneten, flexibel verwendbaren und anschlussfähigen Wissens und Könnens beiträgt, diese Kompetenzen dauerhaft sichert und die Kinder zur Anwendung diese Wissens und Könnens befähigt. Der sichere Umgang mit fachlichen Arbeitsweisen ist eine wesentliche Voraussetzung für selbstständiges Lernen. Es ist deshalb entscheidend, bei der Erarbeitung von Inhalten und Themen in den einzelnen Fächern die fachlichen Methoden in den Blick zu nehmen.“( vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf 2008).
  • Im Schuljahr 2008/09 beschäftigte sich das Kollegium der Marienschule in den Fachkonferenzen mit diesen fachlichen Methoden und stellte die Ergebnisse in den Lehrerkonferenzen vor.

 siehe Anhänge 4c bis 4j: Aufgaben, Ziele und Methoden des Faches bezogen auf die einzelnen Jahrgangsstufen

·           Mit Lernaufgaben und den unterschiedlichen Anforderungsbereichen befassten wir uns im Schuljahr 2009/10, ebenfalls bezogen auf das Fach Mathematik, im Rahmen einer ganztägigen Konferenz („Mathematikunterricht nach dem neuen Lehrplan“, A. Berger)

·           Im Schuljahr 2010/11 standen mit dem Schwerpunkt auf dem Entwicklungs-bereich „Schuleingangsphase“ erneut die übergreifenden Kompetenzen im Mittelpunkt. :

-     Wahrnehmen und Kommunizieren

-     Analysieren und Reflektieren

-     Strukturieren und Darstellen

-     Transferieren und Anwenden

Die Bedeutung der übergreifenden Kompetenzen ist uns bewusst und wir planen unseren Unterricht so, dass die Kinder in diesen Kompetenzen gestärkt und gefördert werden.

Für uns ist es wichtig, dass die Kinder kompetent werden, das heißt: das, was sie in der Marienschule lernen, wissen und können sie und sie sind in der Lage, das Gelernte zur Lösung von Problemen und Alltagssituationen anzuwenden. Auf welcher Stufe sie diese Fähigkeit erlangen, hängt auch von den individuellen Fähigkeiten des einzelnen Kindes ab.

 

Ø  Rückmeldung und Ermutigung

Ein Unterricht, der auf Kompetenzerwerb und eine positive Leistungsentwicklung ausgerichtet ist, macht den Kindern klar und deutlich, was gelernt werden soll.

Dies kann in schriftlicher Form für die einzelnen Kinder (wie z.B. bei den Themenplänen) erfolgen oder auch durch eine Visualisierung an der Tafel.

So haben die Kinder Gelegenheit, den eigenen Lernfortschritt wahrzunehmen und lernen, sich immer besser einzuschätzen.

Ebenso erhalten die Kinder Gelegenheit, ihren Lernfortschritt mitzuteilen und mit anderen darüber zu reflektieren.

Sie erhalten Rückmeldung zu ihren Leistungen

  • durch die Mitschülerinnen und Mitschüler, z.B. in der Reflexionsrunde oder nach Präsentationen
  • durch die Lehrperson in mündlicher oder schriftlicher Form.

„Durch Ermutigung und Unterstützung wird ein positives Lern-und Leistungsklima und die Voraussetzung in das Vertrauen der eigenen Leistungsfähigkeit geschaffen. Schülerinnen und Schüler erfahren, dass Anstrengung sich lohnt und zu einer positiven Lernentwicklung führt.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein- Westfalen, Düsseldorf 2008)

 

Ø  Leistungsbewertung

Zu Leistungen, die am Ende bewertet werden, führen wir die Kinder hin und ermöglichen ihnen, diese Leistungen zu zeigen.

„Die Leistungsbewertung orientiert sich dabei grundsätzlich an den Richtlinien und Lehrplänen und am erteilten Unterricht. Sie berücksichtigt auch die die individuelle Lernentwicklung der einzelnen Kinder. Als Leistungen werden demnach nicht nur die Ergebnisse des Lernprozesses zu einem bestimmten Zeitpunkt im Vergleich zu den verbindlichen Anforderungen und Kompetenzerwartungen gewertet, sondern auch die Anstrengungen und Lernfortschritte, die zu den Ergebnissen geführt haben.“ (vgl. Richtlinien und Lehrpläne für die Grundschule in Nordrhein- Westfalen, Düsseldorf 2008)

Das Kollegium der Marienschule hat zur Bewertung des Arbeits-und Sozialverhaltens und zur Bewertung der Leistungen in den Fächern Kriterien festgelegt.

 siehe Anhang 4l: Absprachen zur Leistungsbewertung

 

 

 

5. Schulleben

 

5.1 Tagesablauf

 

Ø  Offener Unterrichtsanfang

Kinder haben unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich des Schulanfangs am Morgen. Während einige noch viel Bewegung brauchen, wünschen andere sich einen eher ruhigen Start in den Schultag.

Daher haben wir uns für den Offenen Unterrichtsanfang entschieden. Ab 7.45 Uhr können die Kinder in ihre Klassenräume. Sie werden dort vom Klassen- oder Fachlehrer betreut.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, bis zum Unterrichtsbeginn um 8.00 Uhr auf dem Schulhof zu spielen.

Der Offene Unterrichtsanfang geht gleitend in die 1. Unterrichtsstunde über.

 

Ø  Unterrichtszeiten:

1. Stunde

  8:00 –   8:45 Uhr

2. Stunde

  8:50 –   9:30 Uhr

Frühstückspause

Schulhofpause

  9:30 –   9:40 Uhr

  9:40 – 10:00 Uhr

3. Stunde

10:00 – 10:45 Uhr

4. Stunde

10:50 – 11:35 Uhr

Schulhofpause

11:35 – 11:45 Uhr

5. Stunde

11:45 – 12:30 Uhr

6. Stunde

12:35 – 13:20 Uhr

 

 

 

5.2 Aktivitäten und Veranstaltungen

 

Ø  Schulische Aktivitäten:

·      Einschulungsfeier:

Am zweiten Tag nach den Sommerferien ist der Einschulungstag für die neuen Erstklässler. Die Einschulungsfeier wird von Kindern der neuen vierten Jahrgänge vorbereitet. Sie findet nach Absprache in der 1. Schulwoche statt.

·      Spiel- und Sportfest:

Einmal im Schuljahr findet für alle Kinder der Marienschule ein Spiel- und Sportfest statt. Vor allem in Gruppenspielen soll der Chancengleichheit und Geschicklichkeit eine höhere Bedeutung zukommen als dem individuellen Wettkampf. Als Anerkennung erhalten alle Kinder eine Teilnahmeurkunde. Für die Jahrgangsstufen 3 und 4 finden gleichzeitig die Bundesjugendspiele statt.

Am Ende des Festes gibt es einen gemeinsamen Abschluss, z.B. durch einen Staffellauf. Eltern unterstützen die Lehrpersonen bei der Durchführung und der Organisation.

·      Sankt Martin:

Seit vielen Jahren findet in Heiden am Abend des 10. November der Martinszug statt. Er wird von unserer Schule in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Heiden, der Musikkapelle Heiden und dem Heimatverein Heiden durchgeführt. Im Anschluss an den Zug wird ein Martinsspiel aufgeführt und die Kinder des 2. Schuljahres tragen Gedichte vor.

Am nächsten Schulvormittag werden in den Klassen Martinsgänse aus Hefeteig geteilt. Die 3. Schuljahre bringen am folgenden Tag Martinsgänse zum Altenheim und singen dort Martinslieder und Gedichte.

·      Nikolausbesuch

Jedes Jahr kommt der Nikolaus in die Marienschule. Die Klassen bereiten sich mit Gedichten, Liedern und Spielen auf dieses Fest vor und empfangen den Nikolaus in den ersten beiden Unterrichtsstunden in der Turnhalle.

·      Adventsfeiern

Im Advent finden in der Eingangshalle kurze Adventsfeiern statt, die Kinder der vierten Jahrgänge für die übrigen Klassen vorbereiten und gestalten.

·      Karneval

Am Freitag vor Rosenmontag wird in der Schule Karneval gefeiert. In den ersten beiden Stunden feiern die Kinder im Klassenverband. Anschließend findet ein gemeinsamer Krachmacherumzug durch Heiden statt.

·      Gemeinsames Singen

Zu verschiedenen Anlässen (z.B. vor Ferienbeginn) trifft sich die Schulgemeinde zum Jahreszeitensingen.

Die vorgesehenen Lieder werden vorab in den Klassen gemeinsam gesungen und geübt.

Das Singen wird mit einigen Klassen vorbereitet. Diese sind an der Durchführung besonders beteiligt (z.B. Instrumentalspiel). In diesem Schuljahr wird der Schwerpunkt „Gemeinsames Singen“ durch einen Beitrag der Fachkonferenz Musik vor jeder Konferenz weiterentwickelt.

·      Chor

Es gibt einen Chor, in dem etwa 50 Kinder mitsingen. Herr Kerkemeier, Kirchenorganist und Chorleiter, leitet diesen Chor.

 

·      AGs

Abhängig von den personellen Gegebenheiten unserer Schule werden verschiedene AGs angeboten (z.B. Marienreporter-AG, Forscher-AG, Kunst-AG).

·      Ausflüge/Klassenfahrten

In jedem Jahrgang findet pro Schuljahr ein Ausflug oder eine Klassenfahrt statt.

1. Jahrgang: halbtägige Wanderung an einem Schulmorgen

2. Jahrgang: Fahrt mit dem Bus zu einem Zoo

3. Jahrgang: Ausflug zu einem Museum oder Park im Kreis Borken

4. Jahrgang: mehrtägige Klassenfahrt in eine Jugendherberge

·      Weitere Veranstaltungen

In jedem Schuljahr finden besondere Veranstaltungen für unsere Schulkinder statt, die in der Regel in Zusammenarbeit mit dem Förderverein geplant und durchgeführt werden. Die Art der Veranstaltung wird in der Lehrerkonferenz beraten und in der Schulkonferenz beschlossen.

 

Ø  Teilnahme an Wettbewerben:

·      Könner auf zwei Rädern

Die Kinder der 1. bis 3. Jahrgänge nehmen im Frühjahr an diesem Radfahr-Wettbewerb teil. Auf Schulebene werden die Klassensieger ermittelt, die dann am kreisweiten Wettbewerb in Borken teilnehmen.

·      ADAC – Fahrradturnier

Die Kinder des 4. Jahrganges nehmen an diesem Geschicklichkeitsfahren teil, das auf dem Schulhof unserer Schule stattfindet und von der Volksbank Heiden durchgeführt wird.

·      Malwettbewerb

Alle Kinder der Marienschule nehmen jährlich am Malwettbewerb der Volksbank teil, der jedes Jahr unter einem anderen Motto steht. Die Preisverleihung findet an einem Schulmorgen kurz vor den Osterferien in der Turnhalle statt.

·      Plattdeutscher Lesewettbewerb

Alle zwei Jahre nehmen Kinder des 3. und 4. Jahrganges nach einer Ausscheidung in den einzelnen Klassen am Plattdeutschen Lesewettbewerb teil. Dieser wird in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Heiden durchgeführt. Die Siegerin/Der Sieger des Wettbewerbs nimmt am Plattdeutschen Lesewettbewerb auf Kreisebene teil.

·      Teufelslauf

Im Rahmen des „Heidener Herbstes“ beteiligen sich Schülergruppen der Marienschule am Teufelslauf der Gemeinde Heiden teil.

·      Lesewettbewerb 4. Schuljahr

Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen nehmen einmal jährlich am Vorlesewettbewerb des Kreises teil.

 

5.3 Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern

 

Ø  Kirchen

Monatlich findet ein katholischer Schulgottesdienst statt. Er wird von den Schulklassen mit ihren Religionslehrerinnen vorbereitet.

Zu besonderen Anlässen – Weihnachten, Schuljahresende – feiern wir ökumenische Gottesdienste mit der ganzen Schulgemeinde. Einzelne Jahrgangsstufen gestalten ökumenische Gottesdienste in der katholischen oder evangelischen Kirche. Die evangelischen Kinder des 3. und 4. Jahrgangs bereiten in ihren Religionsgruppen einen Reformationsgottesdienst (Ende Oktober) vor, an dem alle evangelischen Kinder der Marienschule teilnehmen.

Darüber hinaus beteiligt sich die Marienschule an Aktionen beider Kirchengemeinden: Spielzeugmarkt beim Pfarrfest, Zusammenarbeit mit der Eine-Welt-Gruppe (Makukuulu/Uganda), Misereor, Kinderbibeltage.

 

Ø  Kindertageseinrichtungen

Mit den Heidener Kindertageseinrichtungen arbeiten wir eng zusammen, insbesondere im Hinblick auf die Schulanmeldung. Es finden gegenseitige Hospitationen, Fortbildungen und Elternabende statt.

 

Ø  Gemeinde Heiden

Die Kinder der 3.Klassen besuchen das Rathaus und lernen den Sitzungsaal und das Amtsgebäude kennen.

 

Ø  Feuerwehr

Schulklassen, die sich im Unterricht mit dem Thema „Feuer“ auseinandersetzen, können die Feuerwache Heiden besichtigen und Mitarbeiter der Feuerwehr besuchen diese Klassen auf Wunsch auch im Unterricht. Hierbei werden die Kinder mit den Aufgabenbereichen der Feuerwehr und mit grundsätzlichen Fragen des Brandschutzes, der Feuerverhütung und des Feueralarms vertraut gemacht.

Darüber hinaus unterstützt die Feuerwehr Heiden die Marienschule bei den jährlichen Brandalarmübungen und berät die Schule im Hinblick auf Brandschutz und Fluchtwegeplanung.

 

 

Ø  Polizei

Die Zusammenarbeit zwischen der Polizei Heiden (PHK A. Pitzen) und der Marienschule ist intensiv und konstant. Sie findet in folgenden Bereichen statt:

  • Im 1. Jahrgang stellt Herr Pitzen sich und seine Aufgaben den Kindern im Rahmen des Sachunterrichtes vor. Er vermittelt ihnen das verkehrssichere Verhalten auf dem Schulweg.
  • Im Herbst eines jeden Jahres kontrolliert Herr Pitzen die Fahrräder aller Schulkinder auf ihre Verkehrssicherheit und weist Kinder und Eltern durch ein Schreiben auf zu behebende Mängel hin.
  • Gemeinsam mit den Klassenlehrern und Klassenlehrinnen bereitet Herr Pitzen die Kinder des 4. Jahrganges auf die Radfahrprüfung vor und ist an der Durchführung aktiv beteiligt.
  • Herr Pitzen bereitet die Jahrgangssieger des Wettbewerbes „Könner auf zwei Rädern“ in praktischen Übungen auf dem Schulhof auf den Kreiswettbewerb vor.

 

Ø  Volksbank Heiden

Die Zusammenarbeit mit der Marienschule findet in folgenden Bereichen statt:

  • Durchführung des jährlichen Malwettbewerbes mit anschließender Preisverleihung
  • Durchführung eines Fahrradgeschicklichkeitsparcours im 4. Jahrgang

Darüber hinaus unterstützt die Volksbank Heiden den Förderverein der Marienschule jährlich mit einem finanziellen Zuschuss.

 

Ø  Heidener Vereine

Besonders durch das Projekt „Gesund und fit“ sind Kooperationen mit den Vereinen in Heiden entstanden. So bietet z. B der Taek-won-do-Verein für die Mädchen der 4. Klassen Selbstverteidigungskurse an, der Musikverein eine Flöten- AG.

 

Ø  Theaterwerkstatt Osnabrück

„Mein Körper gehört mir“ ist ein Theaterprojekt, das im 4. Schuljahr das Thema Prävention im Hinblick auf sexuellen Missbrauch in den Blickpunkt nimmt.

 

Ø  Natürlich bewegt

Erlebnispädagogen trainieren mit den dritten Klassen im Rahmen des „Waldtags“ soziales Miteinander und Kooperationsfähigkeit.

 

 

Ø  „Carlo“

Mit dem Caritas-Ausschuss der Kirchengemeinde St. Georg verbindet uns das Projekt „Carlo“: Ehrenamtliche übernehmen für einzelne Kinder die Hausaufgabenbetreuung im Anschluss an den Unterricht.

 

Ø  Musikvereine

Mit den Kindern unseres Schulchores bereitet der Musikverein der Gemeinde Heiden eine Musicalaufführung vor. Der Chor probt die Lieder, einige Klassen übernehmen die Tänze und die Bühnengestaltung und der Musikverein die Instrumentalbegleitung. Eine Ausbilderin des Spielmannszuges erteilt interessierten Kindern Querflötenunterricht.

 

Ø  Haus St. Josef

Mit dem Seniorenzentrum Haus St. Josef verbinden uns verschiedene Aktivitäten. Regelmäßige Veranstaltungen sind das Erntedankfest und die Feier am Martinstag. Kinder der 3. bzw. 4. Klassen besuchen dazu am Schulmorgen die Bewohner, spielen Theater und singen mit ihnen. Außerdem gibt es Begegnungen einzelner Klassen mit Bewohnern des Hauses, die mit den Kindern singen.

 

Ø  Schule und Kultur

Seit 2007 nimmt unsere Schule regelmäßig teil am NRW-Landesprogramm „Schule und Kultur“. Mit Künstlern und Künstlerinnen aus den Bereichen Musik und Gestaltung wurden und werden verschiedene Projekte durchgeführt. Kinder aus allen vier Jahrgangsstufen können sich einbringen. Am Ende eines Projektes steht immer eine Aufführung für Eltern und alle Kinder.

 

Ø  Partnerschaftsinitiative Makukuulu/Uganda

Die seit vielen Jahren bestehende Partnerschaft zwischen der Pfarrgemeinde St. Georg und dem Dorf Makukuulu in Uganda wird auch von der Marienschule unterstützt. Mitglieder der Partnerschaftsinitiative sind jährlich zum „Afrikatag“ in unserer Schule, um den Kindern das Leben in dem fremden Dorf unter verschiedenen Gesichtspunkten nahe zu bringen. Wenn Besucher aus Makukuulu in Heiden sind, besuchen sie auch immer unsere Schule. Außerdem unterstützen die Kinder die Initiative finanziell, indem sie zum Pfarrfest eigenes Spielzeug spenden und beim Verkauf helfen.